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Häufige Fragen (FAQ)

► Auf Bestellung können wir viele weitere Produkte in bio oder auch konventionell kostengünstig liefern, z.B.

  • Alle Getreidesorten auch aus konventionellem Anbau
  • Viele weitere Getreideprodukte in bio oder konventionell, wie z.B. Mais, Maisgrieß, Dinkelflocken, Einkornflocken, Emmerflocken, Gerstenflocken, Hirseflocken, Buchweizenschrot, Haferkleie, Sojaschrot, Hartweizengrieß, ...
  • Alle Bio Nussmuse auch in 6x250 gr Gläsern
  • Alle Nusskerne und Trockenfrüchte auch aus konventionellem Anbau
  • Alle Saaten, Reis und Hülsenfrüchte auch aus konventionellem Anbau
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Bitte sprechen Sie uns an: info@biogewinner.de

► Lieferkosten, Mindestbestellwert, Lieferzeit, Liefergewicht
Wir haben keinen Mindestbestellwert und liefern grundsätzlich versandkostenfrei nach Deutschland (Inseln und Ausland bitte anfragen).

Die Lieferzeit ab Bestellung in Werktagen entnehmen Sie bitte dem Artikel (z.B. Auf Lager - Lieferzeit 2-5 Tage). Nach Übergabe an Versanddienstleister erfolgt die Anlieferung bei Ihnen i.d.R. 1-2 Werktage später (Deutschland). Die effektive Zeit bis zum Eintreffen der Sendung hängt zusätzlich auch vom Zeitpunkt des Bestelleingangs und den Postlaufzeiten ab.

Aus logistischen Gründen kann es vorkommen, dass Sie eine Bestellung in 2 oder mehr Einzelsendungen erhalten.

► Was bedeutet "k.b.A." oder "BIO"?
"kbA" oder "BIO" stehen für Produkte aus "kontrolliert biologischen Anbau". Die Begriffe sind nach EU-Recht geschützt und durch die EU-ÖKO-Verordnung geregelt. Produkte dürfen nur als BIO bezeichnet werden, wenn sich der Betrieb dem Kontrollverfahren durch eine zugelassene Öko-Kontrollstelle unterzogen hat. Die Kosten hierfür haben die Betriebe selber zu tragen.

Was unterscheidet BIO- und "nicht-BIO"-Produkte ?
BIO = kein Einsatz chemischer Düngemittel
BIO = kein Einsatz von Pestiziden
BIO = Öko-kontrolliert und zertifiziert durch Kontrollstellen in Deutschland und vor Ort im Herkunftsland

► Plastikfreie Verpackung:

Über 90% unserer Produkte sind plastikfrei verpackt! Aber bei bestimmten Artikeln ist dies nicht sinnvoll, da es ansonsten Qualitätsrisiken geben würde und die Lagerfähigkeit eingeschränkt werden würde. Unser Konzept der Großverpackungen spart bereits erhebliche Mengen an Kleinstverpackungen. Auf der anderen Seite müssen wir auch eine gute Lagerfähigkeit gewährleisten, da viele unserer Kunden die Produkte über eine gewisse Zeit in der Verpackung einlagern.

Bei vielen Produkten ist eine Lagerung in einer Papierverpackung möglich. Allerdings ist dies kritisch bei vielen Nüssen und Trockenfrüchten: Durch eine luftdurchlässige Verpackung würden die Nüsse während der Lagerung schnell ranzig werden und die Trockenfrüchte würden verhärten. Daher arbeiten wir bei diesen Produkten mit wieder-verschließbaren reinen PP-Beuteln, die über den gelben Sack entsorgt werden können.

Der ideale Weg zur Vermeidung von zusätzlichem Plastik sind Originalverpackungen (Originalgebinde) vom Produzenten, die wir bei einer Vielzahl von Produkten anbieten. Mit dem Originalgebinde wird jegliches zusätzliches Verpackungsmaterial gespart, z.B. bei 5 kg Bio Aprikosen oder Feigen, 8 kg Bio Datteln Deglet Nour, 10 kg Bio Mandeln sowie Walnusskerne.

► Restfeuchte und Reinheitsgrad von Getreide
Die Restfeuchte von Bio-Speisegetreide beträgt circa 13-14%. Durch die maschinelle Reinigung wird eine Reinheit von 99,7-99.9% erreicht. Vor Verwendung prüfen Sie bitte die Produkte auf Verunreingungen und Schädlingsbefall. Trotz größtmöglicher Sorgfalt bei der schonenden Reinigung und Herstellung der biologischen Produkte kann das Auftreten von Fremdstoffen (z.B. Steinchen) oder einer Zwischenfrucht (z.B. Winterwicke) leider nie ganz ausgeschlossen werden. Die Winterwicke ist eine beliebte Zwischenfrucht im Bio-Anbau, aber ungiftig und als Allergen nicht bekannt.

► Keimfähigkeit von Getreide
Grundsätzlich sind unsere Getreidekörner nicht thermisch behandelt sowie schonend entspelzt worden, so daß der Keimling und die Keimfähigkeit erhalten bleiben (Ausnahme: Bio-Hafer und Bio-Gerste, siehe unten), aber es gibt gewisse Unterschiede, die es zu beachten gilt. 
Bei der Entspelzung wird das Getreide von den teilweise harten Schalen des Getreidekorns, den „Spelzen“, befreit. Spelze sind nicht für den menschlichen Verzehr geeignet und sollten daher vom Korn entfernt werden. Die Beschaffenheit der Getreidekörner und deren Spelzen ist sehr unterschiedlich. Weizen- und Roggenkörner (und auch Kamut) sind von einem leicht zu entfernenden Spelz umgeben. Sie haben in der Regel eine sehr gute Keimfähigkeit. Dinkel-, Gerste- und Haferkörner haben einen sehr festen Spelz, welcher vom Korn „geschält“ werden muss. Hier wirken mechanische Kräfte auf das Korn ein, der Keimling kann leicht beschädigt werden und die Keimfähigkeit dadurch eingeschränkt sein.

Bitte beachten Sie aber, daß wir keine Keimgarantie im rechtlichen Sinne geben können (da diese auch von unseren Produzenten nicht gegeben wird). Dennoch haben wir viele Kunden, die unser Getreide zum Keimen nutzen und von guten bis sehr guten Keimquoten berichten.

► Hafer, Gerste, Flocken
Wie oben beschrieben sind unsere Getreidekörner nicht thermisch behandelt. Einzige Ausnahme sind Hafer, Gerste und Flockenprodukte, welche schonend gedämpft werden und somit nicht als 100% naturbelassen im Sinne von "nicht erhitzt" zu bezeichnen sind. Die Keimfähigkeit ist dadurch eingeschränkt. Ohne Dämpfung neigen diese Getreide beim Erhitzen geschmacklich zur Bitterkeit. Als naturbelassene Alternativen bieten sich Bio-Nackthafer und Bio-Nacktgerste an.

► Thermische Behandlung von Nusskerne und Ölsaaten
Hier muss produktweise unterschieden werden. Leinsaat, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Sesam sind während des Trocknungsprozesses standardmäßig nicht über 40°C erwärmt worden. Ebenso Mandeln natur und Walnusskerne. Bei Cashewkernen und Mandeln blanchiert lässt sich eine Erhitzung über 40°C aufgrund des Ernte- und Herstellungsverfahrens nicht verhindern, sondern ist sogar notwendig.

► Lagerung und Haltbarkeit von Getreide (gilt auch für Hülsenfrüchte, Reis)
Bei unseren Getreidekörnern handelt es sich um unbehandelte Naturprodukte, deren Haltbarkeit von den weiteren Lagerungsbedingungen abhängt. Nach unseren Erfahrungen sind Getreidekörner mindestens ein Jahr, bei optimalen Lagerbedingungen nahezu unbegrenzt haltbar. Sie können sehr gute Haltbarkeitsvoraussetzungen schaffen, wenn Sie folgendes beachten:
· Das Getreide in dem gelieferten Sack geschlossen aufbewahren
· Gut ist auch ein geschlossener, für Getreide geeigneter Behälter
· Kühl und trocken lagern (Ideal sind max. 15°C und max. 50% Luftfeuchte)
· Lagerung im Keller möglich, wenn er trocken ist (Hygrometer einsetzen)
· Kühlschrank ist zu kalt und hat meistens eine zu hohe Luftfeuchtigkeit
· Günstig ist z.B. eine Ablage in einer durchlüfteten Speisekammer
· Keinen großen Temperaturschwankungen aussetzen
· Achten Sie auf gelegentliche Kontrolle und Reinigung des Lagerraums
· Nicht auf Steinböden stellen (z.B. ein Holzbrett als Unterlage benutzen)
· Das Getreide im Sack regelmäßig bewegen, am besten den Sack öffnen und gut durchschütteln
· Bei dieser Gelegenheit das Getreide auf Vorratsschädlinge (z.B. Kornkäfer oder Motten) untersuchen
· Frische Luft beugt der Bildung von Vorratsschädlingen vor, Sack danach wieder verschließen
Lagerschädlinge, zu dessen größter Gruppe die Gattung der Insekten zählt, können selber keine Körperwärme erzeugen und sind somit von der Umgebungstemperatur abhängig. Bereits ab Temperaturen von unter 15 °C ist bei vielen Arten, wie z.B. für den Kornkäfer oder den Getreideplattkäfer, die Vermehrungsrate deutlich eingeschränkt. Unterhalb der 8-Grad-Grenze sind die meisten Tiere noch am Leben, jedoch in ihrer Bewegung stark eingeschränkt und eine Vermehrung findet nicht mehr statt.

► Type und Haltbarkeit von Mehl
Die Typenzahl gibt die Mineralstoffmenge in mg pro 100 g Mehl an. Bei einem Weizenmehl Type 630 sind also 630 mg Mineralstoffe in 100 g Mehl zu finden. Die Mehl-Type hängt davon ab, wie stark das gesamte Korn gemahlen wurde. Bei Getreide befinden sich die meisten Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe in der äußeren Schale des Korns. Je höher die Typenzahl, umso mehr Schalenbestandteile und umso mehr Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe existieren im Mehl. Mehlsorten mit hoher Typenzahl sind also besonders gesund, lassen sich allerdings schwerer verbacken. Der Feinheitsgrad des Mehls bestimmt auch, ob ein Mehl als "glatt" oder "griffig" bezeichnet wird. Mehlsorten mit niedriger Typenzahl fühlen sich fein und weich an und werden daher auch "glatt" genannt. Halbgriffige, griffige oder doppelgriffige Mehlsorten sind gröber vermahlen und nehmen langsamer Flüssigkeit auf.
Der Ausmahlungsgrad und der Fettgehalt des Mehls beeinflussen die Haltbarkeit des Mehls. Je niedriger der Ausmahlungsgrad desto länger die Haltbarkeit. Weizenmehl der Type 405 kann bis zu 18 Monaten kühl und trocken gelagert werden. Vollkornmehl ist 6-12 Monate haltbar. Dennoch: Mehl sollte, wenn möglich, zügig verbraucht werden, da es frisch gemahlen immer noch seine besten Backeigenschaften besitzt.

► Haltbarkeit und Lagerung von Nussmusen
Die Nussmuse im Glas haben eine Mindesthaltbarkeitsdauer von 24 Monaten ab Produktionsdatum. Nussmuse halten sich i.d.R. sehr lange, auch im geöffneten Zustand. Das Nussmus immer mit einem sauberen Löffel entnehmen und die Ölschicht, die sich mit der Zeit bildet, auf dem Mus belassen, da diese wie eine Sperre gegen den Luftsauerstoff wirkt. Vor dem Verzehr dann einfach umrühren.
Nussmuse können im Küchenschrank bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank aufbewahrt werden. Im Kühlschrank wird die Konsistenz fester.

► Haltbarkeit und Lagerung von Nusskernen und Trockenfrüchten
Die meisten Nusskerne und Trockenfrüchte haben eine Mindesthaltbarkeitsdauer von ca. 9 Monaten ab Abfülldatum, Ausnahmen sind Walnusskerne, Macadamiakerme und Pecannüsse mit ca. 6 Monaten aufgrund der besonders hohen Zahl an ungesättigten Fettsäuren. Die grundsätzliche Haltbarkeit ist durchaus länger, wenn gute Lagerungsvoraussetzungen geschaffen werden, d.h. kühl, dunkel, gut verpackt und trocken. Kühl heißt normalerweise unter 15°C, ideal 10°C (einige Produkte sollten kühler gelagert werden, Datteln und Pflaumen beispielsweise bei unter 10°C). Trocken bedeutet, dass die Luftfeuchtigkeit unter 50% liegen sollte. Die Verpackung sollte möglichst luftdicht sein. Ein Kühlschrank ist für die meisten Produkte nicht gut zur Lagerung geeignet, da durch die hohe Luftfeuchtigkeit Schimmelbildung begünstigt wird. Generell gilt, je näher Sie an die idealen Bedingungen herankommen, desto besser. Nusskerne sind etwas anfälliger, da diese aufgrund des hohen Fettgehaltes zur Ranzigkeit neigen. Daher sind die MHDs bei Nüssen oftmals kürzer als bei Trockenfrüchten. Wir empfehlen, angebrochene Nusspackungen in luftdicht schließenden Gefäßen aufzubewahren. Für langfristige Lagerung kann Vakumieren und/oder Einfrieren eine gute Lösung sein.

► Fragen zu Reis:
Naturreis bzw Vollkornreis ist naturbelassen und damit ungeschält und unpoliert, und besitzt noch das Silberhäutchen und den Keimling. Daher kommt auch die leicht bräunliche Farbe. Natur- / Vollkornreis besteht größtenteils aus Stärke und enthält wichtige B- Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Phosphor und Magnesium, andererseits wenig Fett. Es sind komplexe Kohlenhydrate und viele Ballaststoffe enthalten, die sich hauptsächlich in der Schale befinden. Ballaststoffe nehmen im Verdauungstrakt viel Feuchtigkeit auf, was für den Darm und die Verdauung überwiegend positiv ist. Reis ist kalorienarm, enthält wenig Natrium und hat einen hohen Kaliumgehalt. Dies dient dem Körper zum Entwässern.
Weißer Reis ist geschält worden und enthält nur wenige dieser wichtigen Inhaltsstoffe, denn ein großer Teil davon sitzt in der Schale und hat daher nur einen geringen Nährwert. Der weiße schöne Reis blendet quasi mit seiner Farbe....
Parboiled Reis hat zwar auch eine helle Farbe, aber  durch eine spezielles Behandlungsverfahren werden Vitamine und Mineralstoffe ins Innere des Korns gepresst. Erst danach wird der Reis geschält. So bleibt ein großer Teil der Inhaltsstoffe erhalten.

► Was ist der Unterschied zwischen Speisehirse (Goldhirse) und Braunhirse ?
Die gewöhnliche Speisehirse besteht aus goldgelben Körnchen und heißt deshalb auch Goldhirse. Sie ist immer geschält und daher im klassischen Sinne kein Vollkorngetreide  Die Braunhirse hingegen ist ungeschält - im Gegensatz zum Vollkornreis, Vollkornweizen oder Vollkornhafer etc. könnte man die Braunhirse jedoch nicht so ohne weiteres essen. Ihre Randschichten sind sehr hart und für uns Menschen unverdaulich.

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